Mein Jahresrückblick 2012.
Fitter oder weniger fit?
Im Sommer fit, jetzt im Winter naja solala, aber sicher fitter als letztes Jahr.
Mehr Kohle oder weniger?
Gleichbleibend.
Mehr ausgegeben oder weniger?
Eindeutig viel mehr, 2013 wird hoffentlich günstiger, aber ich brauche ja noch ein neues übernachtungsgeeignetes Auto.
Mehr bewegt oder weniger?
Beruflich Ein großer Erfolg, mehrere kleinere, selbstkritisch beurteilt sogar etwas unterdurchschnittlich. Läuferisch Bin jetzt echter Bergläufer und echter Ultraläufer. Berge Ein paar Gipfel und Klettersteige, hatte mir mehr vorgenommen, aber okay. Privat Gleichbleibend, Kontinuität ist gut … hmm, ein paar Leute habe ich schon vernachlässigt.
Der hirnrissigste Aktion?
Auf Frühjahrsskitour ohne Harscheisen zu gehen … ich hatte den ganzen Winter die Harscheisen im Tourenrucksack und nehme sie ausgerechnet vor der Tour bei der ich die Harscheisen dringend notwendig hatte aus dem Rucksack.
Die gefährlichste Unternehmung?
Kühe, eindeutig Kühe. Eine Riesenkuh hat mich im Allgäu vor Schreck fast umgerannt und eine Kampfkuh beim Stiertreiben in Spanien war auch ziemlich geschickt mit ihren karateähnlichen Kicks.
Die größte Überraschung?
Schwangere Mütter, ich habe definitiv nicht die magische Fähigkeit ›Schwangere Mütter schon im 1.Monat erkennen‹ … mein Papa kann das, mein Onkel mütterlicherseits auch, warum nur ich nicht? Jetzt gibt’s zwei neue Kinder in meiner engeren Umgebung, three more to come 😉
Die teuerste Anschaffung?
Sportausrüstung allgemein und speziell für’s Skitourengehen (Lawinenrucksack, Tourenski und Tourenskistiefel, Lawinenpieps, …)
Das leckerste Essen?
Die Ofenkartoffel um vier Uhr früh beim Morenic Trail.
Neue Leute?
Mehrere Läufer, neue Kollegen und zwei neue Freunde.
Beziehungsstatus?
Nach wie vor Single, aus Vernunftsgründen gescheiterter Anfang einer Fernbeziehung im Frühjahr 2012.
Das beeindruckendste Buch?
Paul Renner: Typographie als Kunst.
Der ergreifendste Film?
Das Schwein von Gaza.
Die beste CD?
Of Monster and Men.
Das schönste Konzert?
Live-Hörspiel „Tannöd“ mit bairischer Band.
Erinnerungen
Silvester in Prag / Skitourenkurs im Allgäu / Skitour auf die Scheinbergspitze / Andechstrail / Zugspitz Supertrail und Zugspitz Extremlauf / mehrere Lechgrillen / Melis Hochzeit / Mai Bowle / Mindelheimer Klettersteig / Spanienurlaub mit Feuerwerk, Waldbrand am Berg und Stiertreiben / Allgäu Panorama Ultra am heißesten Sommertag / Roboter im Heidelberger Ionenstrahltherapiezentrum / Koberindburger in Marburg / an die Grenzen gegangen beim Morenic Trail / Bergtour auf den Hochvogel / Skitour aufs Hörnle / Kino: Das Schwein von Gaza / Abend im Elements / Weihnachten.
Zum ersten Mal getan?
Nacktbaden im Lech …. hmm, so mit genauen Überlegen hab ich das auch schon vorher gemacht, also dann Skitouren, Klettersteige, Yoga und natürlich Bloggen.
Nach langer Zeit wieder getan?
Klettern.
Dinge, auf die ich gut hätte verzichten mögen?
Nur Kleinigkeiten: Verlorener Tourenski, unerklärlich ungenaue Roboter, Blasen an den Füßen.
Die wichtigste Sache, von der ich jemanden überzeugen wollte?
Beruflich konnte ich einen Kunden von seinem gemachten Fehler überzeugen. Privat musste ich niemanden von wichtigen Sachen überzeugen.
Das schönste Geschenk, das mir jemand gemacht hat?
Ein Abo für’s Trail Magazin. Das Trail Magazin ist eigentlich gar nicht so super, aber trotzdem muss ich es immer haben und lesen 😉
Der schönste Satz, den jemand zu mir gesagt hat?
Eher die ungläubigen Blick, nachdem ich bei einem blöden Partyspiel mein Alter preisgeben musste … aber sehe wirklich nicht schon wie 35 aus 😉
Gute Taten?
Viele kleine, keine große … ich würde mal ne schwarze Null auf dem Karmakonto erwarten.
In den Wald geschissen?
Nope, aber neuerdings immer biologisch abbaubares Klopapier dabei
2012 war mit einem Wort …?
Gut!
Pläne für 2013?
Mehrere Ultras und Bergläufe und natürlich im Herbst den Oxfam Trailwalker.
